Psychiater — verfügbar Psychotherapeut — demnächst

Die von der CNS 2024 zugelassene Sofortige Direktzahlung ist ein wichtiger Fortschritt für Psychiater in Luxemburg: Ihre Patienten zahlen nichts bei der Konsultation, und die CNS erstattet Sie direkt. Sigmund ist die einzige PID-zugelassene Software für psychische Gesundheit im Großherzogtum.

Dieser Leitfaden erklärt, wie der PID funktioniert, wer heute davon profitieren kann und wie Sigmund seine tägliche Verwaltung vereinfacht.

Sofortige Direktzahlung mit Sigmund in Luxemburg

Was ist die Sofortige Direktzahlung?

Die Sofortige Direktzahlung (PID — Paiement Immédiat Direct) ist ein CNS-System, das dem Praktiker ermöglicht, direkt und sofort von der CNS erstattet zu werden, ohne dass der Patient Kosten vorschießen muss:

  • Der Patient zahlt nichts bei der Konsultation.
  • Der Praktiker übermittelt den Erstattungsantrag über eine zugelassene Software an die CNS.
  • Die CNS erstattet den Praktiker direkt zum vereinbarten Tarif.

Der PID-Zahlungsfluss

Konsultation
Sigmund sendet PID-Antrag an CNS
CNS erstattet Praktiker
Patient: keine Vorauszahlung

CNS-Zulassung 2024: Sigmund erhielt 2024 die PID-Zulassung der CNS nach einem strengen Zertifizierungsprozess. Es ist die einzige Software für Fachleute der psychischen Gesundheit in Luxemburg, die über diese Zulassung verfügt.

Wer kann heute vom PID profitieren?

Psychiater — jetzt verfügbar

Alle konventionierten Psychiater können den PID aktivieren. Die Option ist in Sigmund für 45 €/Monat zusätzlich zum Grundabonnement verfügbar.

Psychotherapeuten — PID kommt bald

Die CNS arbeitet aktiv an der Ausweitung des PID auf zugelassene Psychotherapeuten. Ein genaues Datum wurde noch nicht bekannt gegeben, aber die Einführung ist im Gange.

Gute Neuigkeiten für Sigmund-Abonnenten: Sobald die CNS den PID für Psychotherapeuten öffnet, aktiviert Sigmund ihn automatisch in Ihrem Konto. Es sind keine weiteren Schritte Ihrerseits erforderlich — Sie gehören zu den Ersten, die davon profitieren.

Psychologen

Die Erstattung von Psychologen-Konsultationen ist im Rahmen des CNS-PID-Systems derzeit nicht vorgesehen. Sigmund steht weiterhin für die administrative Verwaltung Ihrer Praxis zur Verfügung.

Die konkreten Vorteile des PID

Für den Praktiker

  • Keine ausstehenden CNS-Zahlungen: Die CNS zahlt Sie direkt — das Risiko von Zahlungsausfällen entfällt für den erstattungsfähigen Anteil.
  • Bessere Liquidität: Erstattungen kommen schnell und vorhersehbar.
  • Vereinfachte Buchhaltung: Weniger Mahnungen, weniger Zahlungsverfolgung.
  • Wettbewerbsvorteil: Patienten bevorzugen Praktiker ohne Vorauszahlung.

Für den Patienten

  • Keine Vorauszahlung bei der Konsultation.
  • Kein administrativer Aufwand: Der Praktiker (über Sigmund) erledigt alles.
  • Erleichterter Zugang zur Versorgung, insbesondere für Patienten mit geringerem Einkommen.

Wie Sigmund den PID verwaltet

Sigmund automatisiert den gesamten PID-Prozess im Hintergrund:

  1. Konsultation erfassen — Sie registrieren die Sitzung in Sigmund wie gewohnt: Datum, Patient, CNS-Leistungscode.
  2. Automatische Generierung des PID-Antrags — Sigmund formatiert und bereitet den Antrag gemäß den CNS-Anforderungen vor.
  3. Sichere Übermittlung an die CNS — Die Einreichung erfolgt verschlüsselt und sicher, direkt aus Sigmund.
  4. Verfolgung im Dashboard — Sie sehen in Echtzeit den Status jedes Antrags (ausstehend, genehmigt, abgelehnt).
  5. Automatische Abstimmung — Eingegangene Erstattungen werden den entsprechenden Konsultationen zugeordnet.

Vertraulicher Export inklusive: Wie bei der klassischen CNS-Abrechnung erstellt Sigmund einen Export Ihrer Honorare ohne Patientennamen, der für Ihre Einkommensteuererklärung in Luxemburg geeignet ist.

PID und CNS-Abrechnung: Was ist der Unterschied?

Der PID ersetzt nicht die CNS-Abrechnung — er ergänzt sie. In beiden Fällen stellen Sie eine Rechnung im CNS-Format aus. Der Unterschied liegt darin, wer den Praktiker bezahlt:

  • Klassische CNS-Abrechnung: Der Patient zahlt dem Praktiker, dann lässt er sich von der CNS erstatten. Der Praktiker verwaltet Zahlungsausstände und Mahnungen.
  • Mit PID: Die CNS zahlt dem Praktiker direkt. Der Patient zahlt nichts. Der Praktiker stellt nur einen etwaigen Mehrbetrag über den CNS-Tarif hinaus in Rechnung.

Für weitere Informationen zur CNS-Abrechnung, lesen Sie unseren vollständigen Leitfaden zur CNS-Abrechnung in Luxemburg.

Häufig gestellte Fragen zum PID

Ist der PID für konventionierte Psychiater obligatorisch?
Nein, der PID ist optional. Sie können weiterhin auf klassische Weise abrechnen und den PID aktivieren, wann immer Sie möchten. Sobald er in Sigmund aktiviert ist, übernimmt das System alles automatisch.
Wie schnell erstattet die CNS über den PID?
Die Erstattungsfristen der CNS über den PID sind in der Regel kürzer als bei der klassischen Abrechnung. Kontaktieren Sie unser Team oder direkt die CNS für die aktuellen Bearbeitungszeiten.
Kann ich den PID während laufendem Abonnement aktivieren?
Ja, die PID-Option kann jederzeit aus Ihrem Sigmund-Konto heraus aktiviert werden. Sie wird mit 45 €/Monat zusätzlich berechnet, ohne zusätzliche Bindung. Sie können sie jederzeit deaktivieren.
Was passiert, wenn die CNS einen PID-Antrag ablehnt?
Bei einer Ablehnung benachrichtigt Sigmund Sie sofort in Ihrem Dashboard mit dem Ablehnungsgrund. Sie können den Antrag direkt aus der Anwendung korrigieren und erneut einreichen.
Wann wird der PID für Psychotherapeuten verfügbar sein?
Die Einführung des PID für Psychotherapeuten hängt von der CNS ab. Es wurde noch kein genaues Datum bekannt gegeben, aber der Prozess ist aktiv im Gange. Sigmund wird ihn automatisch integrieren, sobald er offiziell verfügbar ist — ohne weiteren Konfigurationsaufwand für Abonnenten.

PID mit Sigmund aktivieren

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